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ToggleBevor diese Frage beantwortet werden kann, ist es sinnvoll, sich damit auseinandersetzten, was Astrologie eigentlich ist und was genau dann funktionieren soll. Und warum haben wir auch noch das Wissensgebiet der
Astronomie.
Ich nähere mich spannenden Begriffen gerne über die Etymologie, also über die Lehre von der Herkunft und Geschichte von Wörtern.
Dabei gilt auch zu beachten, dass sich die Bedeutung von Wörtern im Laufe der Zeit verändern kann.
Astrologie vs Astronomie
Das Wort Astrologie stammt aus dem Griechischen: astron
(Stern, Himmelskörper und -phänomen) und logos (Wort, Sinn, Lehre).
Wörtlich übersetzt heißt es also die Lehre von den Sternen/Himmelskörpern und
-phänomenen.
Auch das Wort Astronomie stammt aus dem Griechischen:
astron (Stern, Himmelskörper und -phänomen) und nomos (Gesetz,
Ordnung, Regel). Wörtlich übersetzt bedeutet Astronomie also die Gesetze/Ordnung
der Sterne/ Himmelskörper, -phänomene.
Es geht also um Sterne, Himmelskörper und -phänome. Unter
Himmelskörpern und -phänomenen werden die Planeten und Monde aber auch
spezielle Konstellationen, wie z.B. Aszendent oder Mondknoten verstanden.
Die Endungen -logie und -nomie sind nicht nur
sprachlich spannend, sondern spiegeln auch unterschiedliche Zugänge zu Wissen
wider, so wird bei -logien der Fokus auf Erkenntnis, Sinnzusammenhänge,
Theorie, Bedeutung gelegt; während -nomien auf Systematik, Regeln, Strukturen, Klassifikation fokussieren.
Wenn die Gestirne wieder ihre alten Stellungen
einnehmen, sollen sich auch alle derartigen Vorgänge wiederholen.
Aus der Schule des Pythagoras
Astrologie fragt nach einer Bedeutung
Was bedeutet diese Himmelskonstellation für das Leben auf der Erde?
Astronomie fragt nach messbaren Fakten
Wie (in welcher Ordnung, nach welchen Gesetzen / Regeln) bewegt sich ein Himmelskörper und wie steht er zu anderen Himmelskörpern oder -phänomenen?
Beide teilen dieselben Untersuchungsobjekte und wählen
unterschiedliche Zugänge dazu, die Astrologie symbolisch die Astronomie rechnerisch.
Beispiele für -logien und -nomien
|
-logie erkenntnisorientiert, teils auch sinnstiftende Tiefe |
-nomie beschreiben Ordnungen, Systeme oder Gesetze, betonen |
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Astrologie |
Lehre von den Sternen, Himmelskörpern und phänomene |
Astronomie |
die Gesetze/Ordnung der Sterne/ Himmelskörper und |
|
Anthropologie |
Lehre vom Menschen |
Agronomie |
Ordnung in der Landwirtschaft |
|
Biologie |
Lehre vom Leben |
Autonomie |
Ordnunge /Gesetz des Selbst |
|
Geologie |
Lehre vom Aufbau der Erde |
Deonomie |
Ordnung / Gesetz Gottes |
|
Ideologie |
Lehre von den Ideen |
Ergonomie |
Gesetze der Arbeit |
|
Mythologie |
Lehre von den Mythen1 |
Eunomie |
gute Ordnung3 |
|
Psychologie |
Lehre von der Psyche2 |
Gastronomie |
Ordnung des Magens |
|
Soziologie |
Lehre von der Gesellschaft |
Metronomie |
Ordnung des Maßes |
|
Theologie |
Lehre von Gott |
Ökonomie |
Ordnung des Hauses / Lebensraumes |
|
Symbolologie |
Lehre von den Symbolen |
Taxonomie |
Systematik der biologischen Arten |
1 – Ein Mythos ist eine symbolische Erzählung, die tiefere
Wahrheiten über das Leben, die Natur, den Menschen und das Göttliche ausdrückt.
2 – Psyche umfasst das gesamte innere Erleben eines
Menschen: Gefühle, Gedanken, Erinnerungen, Träume, Archetypen und unbewusste
Kräfte
3 – in Politikwissenschaft und antiker Philosophie
Ich habe hier die Wortbedeutung der jeweiligen Wissensgebiete aufgeführt. Insbesondere bei den -nomien ist leicht erkennbar, dass sich die Wortbedeutung im Laufe der Jahre geändert hat.
So steht z.B. Ergonomie heute für die Wissenschaft von der gestaltenden Anpassung der Arbeitsbedingungen an den Menschen oder Gastronomie für die Lehre und Kunst der Zubereitung, Auswahl und Darbietung von Speisen und
Getränken.
Ursprüngliche Bedeutung dieser Lehren und ihre Geschichte
In frühen Hochkulturen war Astrologie kein abgetrenntes Wissensgebiet, sondern Teil eines ganzheitlichen Weltverständnisses. Auch in unserer Kultur ist das kosmische Gesetz „wie oben, so unten“ vielen Menschen
geläufig. Himmel und Erde, Mensch und Kosmos sind verwoben und wer in den Sternenhimmel blickte, blickte auch in sich selbst. Astrologie ist in vielen Kulturen Orientierung und spiritueller Kompass, unzählige Kalender orientieren
sich am lauf der Sonne und des Mondes. Rituale und Feiertage finden zu speziellen Konstellationen statt.
In der Antike, im Mittelalter und selbst noch in der frühen Neuzeit bedeutete Astronomie: die Beobachtung und Berechnung der Himmelsbewegungen – und Astrologie: die Deutung dieser Bewegungen im Hinblick auf das Leben auf der Erde. Beides zusammen bildete ein einziges, ganzheitliches System kosmischer Erkenntnis.
Im antiken Griechenland wurde die Astrologie systematisiert und mit Philosophie und Mathematik verknüpft. Platon, Pythagoras und später die Stoiker sahen im Kosmos eine göttliche Ordnung, die sich im Menschen spiegelt.
In der römischen Zeit verschmolzen astrologische Deutungen mit persönlichen Horoskopen – ein Vorläufer dessen, was wir heute als Geburtshoroskop kennen.
Über das Mittelalter hinweg wurde Astrologie an Universitäten gelehrt – gleichberechtigt neben Medizin und Theologie. Erst mit Epoche, die als Aufklärung bezeichnet wird, und dem sogenannten Siegeszug der Naturwissenschaften wurde die Astrologie zunehmend aus der akademischen Welt verdrängt. Sie galt nun als irrational, weil sie mit Symbolen, Archetypen und Deutung statt mit Zahlen, Messwerten und Beweisen arbeitete.
Zu diesem Zeitpunkt, ab dem Spätmittelalter (16. und 17. Jahrhundert) begannen sich auch die Begriffe Astrologie und Astronomie zu spalten.
Dabei geschah Folgendes:
Der Begriff Astronomie wurde für die exakte Wissenschaft der
Himmelskörper reserviert. Es geht um Planetenbahnen, Gravitation und Lichtgeschwindigkeit.
Die Astrologie wurde zunehmend als Aberglaube abgewertet,
weil sie mit Bedeutung, Deutung und Symbolik arbeitete und nicht mit Zahlen.
Diese Trennung war das Ergebnis des veränderten Weltbildes
zu dieser Zeit. Mit der Erfindung des Teleskops, der Himmelsmechanik von
Galileo Galilei, Kepler und später Newton rückte das Messbare, Berechenbare, sogenannte
Objektive in den Vordergrund. Der Himmel wurde als physikalisches Uhrwerk
gesehen. Dabei beschränkte man sich auf das Sichtbare und Messbare, wie die
Planeten unseres Sonnensystems. Das Wissen der großen Zyklen wurde, zumindest
im Abendland, verdrängt oder ging ganz verloren.
Der Mensch wurde Beobachter und war nicht mehr Teil des
Ganzen und der Himmel verlor seinen Mythos.
Spätestens seit den sogenannten Untergangsprophezeiungen der
Maya in 2012 kamen diese großen Zyklen wieder in das Bewusstsein der breiteren
Menschheit. Und damit auch Fragen, was bestimmte Himmelskonstellationen für das
Leben auf der Erde bedeuten können.
Was soll ein Planet schon über mich aussagen?
Die Hauptfrage der Astrologie lautet: Was bedeutet eine bestimmte Himmelskonstellation für das Leben auf der Erde?
Betrachten wir nun mit dieser Frage im Hinterkopf ausgewählte
Himmelkonstellationen und beschränken uns auf die Erde, die Sonne und den Mond.
Tage und Nacht
Die Erde dreht sich um sich selbst und dadurch ist ein
bestimmter Ort mal der Sonne zugewand und mal abgewandt. Den herbei
entstehenden Zyklus nennen wir Tag und Nacht.
Wir können Pflanzen, insbesondere Blüten, beobachten, die
dem Sonnenlauf folgen. Uns erscheint es selbstverständlich, dass Moose an der
lichten Baumseite oder Steinseite wachsen oder Zweige und Bäume sich nach dem
Licht strecken.
Wir kennen tag-, dämmerungs- und nachtaktive Tiere, welche sich an die besonderen Lichtverhältnisse abgepasst haben. Hunde und Katzen, die in der Mittagshitze dösen, sind in unserer Wahrnehmung etwas völlig Normales.
Und auch wir können bestimmte Zeiten in diesem Zyklus gut wahrnehmen. So spüren wir die besondere Stimmung zur Morgen- und Abenddämmerung. Bewusste Menschen nutzen diese Zeit für tiefgehende Meditationen und Manifestationstechniken.
Und auch wir verspüren um die Mittagszeit eine gewisse Trägheit, so gar dann, wenn wir kein großes Mahl zu uns genommen haben. Und wir werden müde, wenn es draußen dunkelt.
Mit etwas Distanz erscheint es irgendwie widersinnig, dass vor dem Hintergrund nötiger Produktivität mit künstlichem Licht und jeder Menge als Biohacks getarnter Handlungsweisen versucht wird, diese Anbindung an die kosmische Ordnung zu täuschen.
Die Jahreszeiten
Die Erde wandert um die Sonne. Aufgrund der geneigten
Erdachse zeigt die Nord- bzw. Südhalbkugel zu verschiedenen Zeiten mehr oder
weniger zur Sonne hin. Dann tritt das Sonnenlicht direkter und länger oder
indirekter und Kürzer auf die betroffenen Regionen. Den dabei entstehenden
Zyklus nennen wir Jahreszeiten und die Zeit, die die Erde für einen Umlauf braucht
nennen wir Jahr.
Auf der ganzen Welt feiert man die Zeit, an der die Natur
wieder zum Leben erwacht mit unterschiedlichsten Frühlingfesten. Es werden neue
Blütenpracht und Tierjunge gesegnet. Auch Erntefeste sind fester Bestandteil
aller Kulturen. Das gilt auch für Regionen, welche durch andere jahreszeitliche
Besonderheiten, wie z.B. Regen- oder Monsunzeiten gekennzeichnet sind.
Es gibt Tiere, die den ganzen Winter verschlafen. Die
Vogelwanderungen faszinieren weltweit und oft hören oder lesen wir, dass die
Sinnesorgane der Tiere feiner als die der Menschen sein sollen.
Wir wissen und die günstigsten Aussaat- und Erntezeiten auch
wenn heute in der industrialisierten Landwirtschaft der gregorianische Kalender
und der Produktivitätsdruck das Handeln diktieren.
Wir freuen uns über die Lämmer, Kälbchen und Fohlen und auch
über die Kitze, Fuchswelpen und Frischlinge im Frühjahr. Und wir wissen, dass
Maikätzchen sehr viel robuster sind, als die im September geborenen.
Die sprichwörtlichen Frühlingsgefühle lassen uns froh
gelaunter das Draußensein genießen und auch wir genießen die dunklen Winterabende
zur inneren Einkehr. In meiner Kindheit war es normal, dass Sommerkinder
kräftiger waren und Winterkinder häufiger gekränkelt haben. Irgendwann ist man
dann rausgewachsen.
Die Mondzyklen
Die Anziehungskraft des Mondes verursacht Ebbe und Flut, die
deutlich sichtbar am Rande der großen Weltmeere erkennbar sind. Mittlerweile
wissen wir auch, dass sich diese Gezeiten auch in kleineren Gewässern und in
den Zellen stattfindet.
Die Fortpflanzungsmechanismen vieler Korallen, Krabben,
Krebse, Muscheln und Schnecken korrelieren mit den Mondzyklen. Das
Vollmondgeheul von Wolfen gehört nicht zu den Mythen, sondern zum natürlichen
Sein dieser Tiere.
Und auch der natürliche menschliche Menstruationszyklus
entspricht dem Mondzyklus.
Wenn Sonner, Erde und Mond soviel Auswirkungen auf das
irdische Leben haben, dann ist es für mich als Naturwissenschaftler
offensichtlich, dass auch andere Himmelskörper Einfluss haben müssen und wir
das nur noch nicht messen und beschreiben können.
Ja, das ist vielleicht logisch, aber nicht wissenschaftlich bewiesen
So oft höre ich solche Aussagen. Als erfahrene
Kommunikationstrainerin weiß ich um die macht der Worte und höre sehr genau
hin. Nähern wir uns also auch hier über die Wortbedeutung.
Was genau ist Logos ?
Der griechische Stamm logos ist nicht nur als Endung
-logie in unsere Alltagssprache eingegangen, auch das allgegenwärtige logisch
hat diese Wurzel. Die Bedeutung wird als Wort, Sinn, Lehre angegeben. Und jetzt
wird es spannend. Das heutige deutsche Wort geht zurück auf das germanische wurdan,
was schlicht „das Gesprochene“ oder „Ausgesprochene“ bedeutet. Der Ursprung
liegt noch tiefer im indogermanischen wer-, was „sprechen, sagen,
nennen“ bedeutet. Wort bedeutet also ursprünglich nicht nur ein einzelnes sprachliches
Zeichen, sondern im tieferen Sinn etwas, das aus dem Inneren durch Klang,
Sprache, Ausdruck nach außen tritt.
Das Johannes-Evangelium beginnt „Im Anfang war das Wort“ und
dieses Wort wird als schöpferische Kraft verstanden, die Realität kreiert oder
offenbart.
Folgt man diesen Überlegungen wird klar, dass das Wort logisch
(dem Logos = Wort entsprechend) nicht nur Rationales meint, sondern in der
Tiefe auch etwas, das mit einem inneren Sinn oder der Schöpfungsordnung
übereinstimmt.
Mit diesem Wort verbinden wir uns mit der großen
Schöpfermacht und beruhigen dann unserem Verstand, indem wir nach
wissenschaftlichen Beweisen verlangen.
Bevor wir urteilen, ob etwas „wissenschaftlich“ ist oder
nicht, lohnt sich auch hier ein Blick auf die Herkunft dieses Wortes
Wissenschaft.
Woher kommt der Begriff Wissenschaft?
Der Begriff Wissenschaft stammt ursprünglich aus dem
Spätmittelalter, etwa dem 14. und 15. Jahrhundert. Damals meinte man damit
nicht Labore und Messgeräte, sondern ganz geordnetes, nachvollziehbares Wissen.
Wer sich mit den sieben freien Künsten (Grammatik, Rhetorik, Dialektik,
Arithmetik, Geometrie, Musik und Sternenkunde*) beschäftigte, betrieb
„Wissenschafft“. Der Begriff hatte damals eine geistige, ja beinahe kosmische
Dimension.
*Und wir erinnern uns, dass zu dieser Zeit Astrologie und Astronomie noch
einheitlich gesehen wurde, deshalb habe ich das hier als Sternekunde benannt.
Erst viele Jahrhunderte später, mit dem Aufkommen der
Aufklärung und der modernen Universitäten, bekam „Wissenschaft“ ihre heutige
Bedeutung. Heute versteht man Wissenschaft als methodisches Forschen, das durch
Beweise, Wiederholbarkeit und Rationalität gesichert ist. Namen wie Immanuel
Kant, Wilhelm von Humboldt oder Karl Popper prägten diesen Anspruch
entscheidend mit.
Dabei wurde ein neues Ideal geboren: Wahrheit entsteht nicht
mehr durch überlieferte Weisheit oder innere Einsicht sondern durch
systematisches Messen und Prüfen.
Doch damit veränderte sich auch der Blick auf die Welt.
Alles, was sich nicht irgendwie messen und quantifizieren ließ, rückte in den
Schatten. Subjektives Erleben, Intuition, symbolisches Verstehen galt als nicht
wissenschaftlich und wurde verdrängt und später auch abgewertet.
Und genau hier stellt sich die Frage, was mit uralten
Erfahrungswegen wie z.B. der Astrologie passiert ist. Dieser Erfahrungsweg
beruht auf Symbolkraft, Resonanz, archetypischen Kräften und innerer Ordnung.
So oft höre ich den Satz: „Ich glaube nur, was ich sehen
kann.“
Und dann sitze ich bei genau diesen Menschen im Wohnzimmer und das WLAN ist
stärker als mein Handyempfang, und Alexa antwortet schneller als ihre Kinder.
Was wäre, wenn wir heute neben allen wissenschaftlichen
Beweisen auch unserer Intuition mehr Raum geben.
Ich glaube nicht an ein vorbestimmtes Schicksal - ich kann selbst bestimmen, was ich will
Nicht das Schicksal, sondern die Veranlagung ist aus dem Horoskop erkennbar.
Horst Wolfram Geissler
(1893-1983, Deutschland)
Hinter solchen Aussagen steckt die Annahme, Astrologie gäbe
ein Schicksal vor.
Ich erinnere daran, dass die Astrologie im Wortsinn fragt: „Was bedeutet eine
bestimmte Himmelskonstellation für das Leben auf der Erde?“
Es ging ursprünglich also darum, was eine bestimmte Himmelskonstellation
auf der Erde bedeutet um mögliche Auswirkungen von Zeitqualitäten einschätzen.
Die Vorhersage der ägyptischen Priester zum Nilhochwasser
und daraus resultierender Fruchtbarkeit der Felder ist wohlbekannt. Aber auch die
Vorhersagen von Sonnenfinsternissen und dem Spiel mit der Angst der
„unwissenden“ Bevölkerung aus dieser Zeit sind geläufig.
Was wäre denn, wenn wir uns den Zeitqualitäten nicht ausliefern, sondern zu unseren Gunsten nutzen?
Weg vom Opfer – hin zum Gestalter.
Ich bin fest davon überzeugt, dass Du das bereits tust,
wenn Du z.B. Urlaub buchst. Egal, ob Du Winterurlauber bist und Schnee liebst
oder den sonnigen Strand bevorzugst, wählst den schönsten Ort und die
günstigste Zeit passend zu Deinen Wünschen.
Zwischen Himmelsmechanik und Bedeutungssuche
Der Blick in einen klaren Sternenhimmel fasziniert nicht nur mich bis heute.
Ich weiß es noch, wie gestern als der Himmel wortwörtlich für mich verrückt wurde. Bei einem Planetarium-Besuch während meiner Studienzeit hat der Betreiber die Sterne auf die Position meines etwa 2.000 km entfernten Heimatortes verschoben. Und obwohl es nur Lichtpunkte waren, hat es mir den Himmel überm Kopf weggezogen.
Der Polarstern war noch da, wo er hingehört, aber die drei markanten Sterne des Orion standen irgendwie verkehrt und auch die Mondsichel hing in einem merkwürdigen Winkel am Himmel.
Das war der Moment, in dem ich ganz tief in mir wusste, dass Sterne eine Orientierung geben, auch wenn ich mir dessen gar nicht bewusst war.
Und dann war da eine Art Urwissen über die Wichtigkeit der Sternbilder und Tierkreiszeichen. Aufgewachsen in einer naturwissenschaftlich geprägten Familie hatte ich allen Aberglauben, und Horoskope zählten für mich damals dazu,
abgelehnt.
Aber irgendetwas in meinem Inneren hat mich getrieben, mich mehr mit astrologischen Methoden auseinanderzusetzen. Ich wollte wissen.
Seitdem habe ich mich mit unterschiedlichen astrologischen Methoden beschäftigt und vielfach ausgebildet.
Begonnen habe ich mit der westlichen Astrologie und dem tropischen Tierkreis, Jeder kennt wohl sein Sonnenzeichen, also das worauf sich die gelben Blättchen in ihrem Wochenhoroskop reduzieren. Aber damals hat mir
das als Etikett gereicht.
Mit meinem ayurvedischen Lebensstil kam relativ schnell auch die vedische Astrologie mit dem siderischen Tierkreis hinzu. Die eine Methode betrachtet den einen Himmel und die andere einen anderen. Das war eine Bestätigung,
dass nicht allzu viel an der Bedeutung der Astrologie dran war.
Doch die innere Suche ging weiter und eine sehr fundierte astrologische Sitzung hat für mich alles verändert. Ich erkannte, dass Menschen unterschiedliche energetische Räume beanspruchen. Was damals genau passiert ist
kannst Du hier nachlesen.

Astrologische Systeme
Jetzt wollte ich es genauer wissen und habe mich tief in die
Astrologie versenkt. Seitdem zur Zeit des römischen Reiches begonnen
wurde die Himmelsbewegungen mit der Geburt zu verknüpfen ist ein unermesslicher
Erfahrungsschatz entstanden, der Korrelationen zwischen Charakter, Bedürfnissen
und Himmelskonstellationen herstellt.
Mittlerweile ist mir das Zusammenspiel von Planeten,
Herrschern, Häusern und all den feinen Komponenten eines Geburtshoroskops sehr vertraut.
Ich lese ist das für mich und meine Kunden wie eine innere Landkarte.
Amüsanter Nebenaspekt
Mich persönlich treibt nicht bloß Neugier, sondern ein
tiefes, unstillbares Streben nach Erkenntnis, nach dem, was hinter den Dingen
wirkt. Und das kann ich in allen mir bekannten astrologischen Techniken ablesen.
Unabhängig von meinen persönlichen Einsichten ist spürbar,
dass astrologische Techniken zunehmend ins kollektive Bewusstsein rücken.
Kaum jemand ist an den Weissagungen der Maya vorbeigekommen,
die besonders um 2012 gerne als Weltuntergangs-Prophezeiungen gedeutet wurden.
Auch ich begann damals, mich intensiver mit dem Maya-Kalender zu befassen.
Etwa zur gleichen Zeit kam Human Design in die Welt –
kurz darauf folgten die Gene Keys. Beide Systeme schlagen Brücken zur
Quantenphysik und zur genetischen Codierung – ein faszinierender Blick auf das
innere Potenzial des Menschen.
Auch östliche Weisheitslehren wie die chinesische
Metaphysik oder die vedischen Systeme haben längst ihren festen
Platz in unserer kulturellen Landschaft gefunden.
Ich hoffe, dass Ihnen das Illustrierten-Horoskop ebenso suspekt ist wie sterndeuterische Schicksalsbefragung. Gut, dann – aber nur dann -, sollten Sie sich ernsthaft mit Horoskopie beschäftigen. Lernen Sie mit ihrer Hilfe an sich selbst erfahren, was unter Bergen von Aberglauben verschüttet liegt: eine mögliche Wahrheit dessen, was man Astrologie nennt. Seien Sie nicht damit zufrieden, dass Sie „Löwe“, „Zwilling“ oder „Stier“ sind und damit die „Eigenschaften“ von Löwe, Zwilling oder Stier haben. Horoskopie ist mehr und ganz anders. Lernen
Sie mit einem Horoskop leben!
Ernst Stankowsky (1928-2022, Östereich)
Nach meinen persönlichen Erfahrungen und mehr als tausend Readings weiß ich, dass astrologische Techniken die genauesten und unverfälschten Persönlichkeitsanalysen bieten. Und ich habe auch gesehen, dass sehr viele Menschen sich irgendwie anpassen oder verbiegen, weil sie durch Kultur, Gesellschaft und Familie konditioniert wurden und ihre wahre Essenz nicht kennen. Hier kann eine umfassende astrologische Deutung Klarheit und einen Lösungsansatz bieten.
Astrologie – ein Werkzeug, kein Wundermittel
Wenn Du bis hierher gelesen hast, dann frage Dich : „Was erwartest Du von der Astrologie?“
Eines ist sicher – sie ist kein Wunschbriefkasten für Traumprinzen oder plötzlichen Geldsegen. Sie liefert keine festen Termine für das Eintreffen bestimmter Ereignisse. Was sie jedoch sehr wohl leisten kann: Sie zeigt Zeitfenster auf, in denen bestimmte Entwicklungen wahrscheinlicher oder energetisch begünstigt sind.
Aber ohne eigenes Tun bleibt das Potenzial nur Theorie. Kein Mars-Aspekt ersetzt Handeln. Kein Venus-Transit bringt Liebe, wenn jemand sein Herz verschließt. Und selbst ein Jupiterjahr braucht eine Richtung, in die es wirken
kann. Die eigene Aktivität ist der Schlüssel.
Deshalb frage ich schon lange nicht mehr, ob Astrologie „funktioniert“.
Ich frage: Wie kann ich dieses uralte Wissen nutzen, um bewusster, lebendiger und zielgerichteter durch mein Leben zu gehen, mit allen Licht- und Schattenanteilen meiner eigenen Konstellationen?
Möchtest du besser verstehen, welche Potenziale und
Herausforderungen in Deinem persönlichen astrologischen Bild sichtbar werden?
Dann lade ich dich herzlich zu einem unverbindlichen Gespräch ein.
Liebe Grüße und immer weise
Entscheidungen




